Foto-Spot in St. Anton, Lech & der Arlberg
Die Dorfstraße von St. Anton und die Rendl-Terrasse
Eine Fußgängerstraße aus bemalten Häusern und altem Holz auf 1.300 Metern, am einen Ende das drehende Einstiegsrad der Galzigbahn, und jenseits der Rosanna der Rendl-Hang, der die Nachmittagssonne lange hält, wenn das Dorf längst im Schatten liegt.
Über Die Dorfstraße von St. Anton und die Rendl-Terrasse
Route anzeigenSt. Anton ist ein Ein-Straßen-Dorf, und die Straße ist genau der Punkt. Die Dorfstraße läuft am Talboden von Ost nach West, für den Durchzugsverkehr gesperrt, gesäumt von bemalten Häusern, geschnitzten Balkonen und dem dunklen alten Holz von Wirtschaftsgebäuden, die lange vor der ersten Skischule hier standen. Hannes Schneider unterrichtete in den 1920er-Jahren die Arlberg-Technik und erfand damit faktisch den modernen Skiunterricht; das Museum St. Anton in seiner Villa am östlichen Ende erzählt diese Geschichte, und sein Garten ist ein ruhigeres Motiv als die Straße.
Am westlichen Ende steht die Galzigbahn, deren Einstiegshalle das meistfotografierte Stück Technik im Ort ist: Die Kabinen werden auf einem langsam drehenden senkrechten Rad beschickt, sodass man ebenerdig einsteigt, statt auf einen Bahnsteig zu klettern. Fotografieren Sie es von der Galerie im Inneren oder von draußen, mit dem Glas und dem Berg dahinter.
Das Tal verläuft von Ost nach West, und das legt den ganzen Tag fest. Die Nordseite, auf der das Dorf liegt, verliert die Sonne im Winter schon am frühen Nachmittag; der Rendl jenseits der Rosanna im Süden schaut nach Nordwesten hinein und hält warmes Licht viel länger. Deshalb ist die Rendl-Terrasse hier die Antwort für späte Termine — eine Gondel aus dem Dorf, dann eine offene Terrasse mit St. Anton darunter und dem Verwall dahinter.
Im Winter ist die Straße von Schneewällen gesäumt und ab vier Uhr nachmittags beleuchtet, und das Dorf ist von Weihnachten bis Ostern voll. Im Sommer ist dieselbe Straße still und voller Blumenkästen, die Wiesen auf der Rendl-Seite sind grün, und viele Bahnen fahren nur im Juli, August und September — prüfen Sie, was offen ist, bevor Sie mit einer planen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Später Nachmittag am Rendl für warmes Licht; die Dorfstraße früh, bevor die Bahnen sie füllen
Tipps
Der Bahnbetrieb ist saisonal und deckt nicht das ganze Jahr ab — prüfen, was fährt. Im Winter zuerst das Dorf und danach den Rendl planen: Die Nordseite des Tals verliert die Sonne Stunden vor der Südseite.
Weitere Orte in St. Anton, Lech & der Arlberg
Die Valluga-Plattform auf 2.811 Metern
Drei Seilbahnsektionen vom Dorf auf eine kleine Stahlplattform am höchsten Punkt des Arlbergs, mit Tirol auf der einen und den Lechquellengebirgen auf der anderen Seite.
Lech, der junge Fluss und die Kirche St. Nikolaus
Ein weites Wiesendorf auf beiden Ufern des Lech auf 1.450 Metern, mit dem gotischen Turm von St. Nikolaus über dem Wasser, hölzernen Stegen darüber und dem autofreien Oberlech am Hang darüber.
Der Flexenpass und Zürs
Eine Ende des 19. Jahrhunderts in Galerien in den Fels geschlagene Straße, und darüber Zürs auf 1.716 Metern — im Winter eine Handvoll Hotels in einer kahlen weißen Mulde, im Sommer fast vollständig geschlossen.
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