Foto-Spot in St. Anton, Lech & der Arlberg
Die Valluga-Plattform auf 2.811 Metern
Drei Seilbahnsektionen vom Dorf auf eine kleine Stahlplattform am höchsten Punkt des Arlbergs, mit Tirol auf der einen und den Lechquellengebirgen auf der anderen Seite.
Über Die Valluga-Plattform auf 2.811 Metern
Route anzeigenDie Valluga ist der höchste Punkt des Arlbergs, und die Auffahrt ist für sich schon ein Stück Theater. Die Galzigbahn bringt Sie vom Dorf auf 2.085 Meter, die Vallugabahn I weiter zum Vallugagrat auf 2.650, und eine letzte, viel kleinere Kabine — sie fasst nur eine Handvoll Leute — schwingt hinauf zur Gipfelstation knapp unter 2.811 Metern. Von dort führt ein kurzer Weg über Stahlroste zur Aussichtsplattform.
Was Sie bekommen, ist ein 360-Grad-Horizont ohne alles Weiche darin. Im Süden und Osten Tirol: Verwall, Silvretta und, an einem klaren Tag, das Eis der Ötztaler. Im Nordwesten, über den Pass hinweg, die Lechquellengebirge und das Tal, in dem Lech und Zürs liegen. Die Plattform ist schmal, der Absturz beginnt sofort, und der Maßstab macht die Arbeit — ein Paar auf diesem Rost vor all dem Fels ist das Bild.
Licht ist hier mehr Glückssache als Uhrzeit: Auf dieser Höhe ist der Unterschied zwischen einem klaren Morgen und einer Wolkenhaube total. Früh ist meist am reinsten, und die letzte Stunde legt lange Schatten über die Grate — planen Sie den Berg, wenn möglich, mit einem Ersatztag.
Die kleine Gipfelkabine hat eigene Regeln — Ski mitzunehmen erfordert normalerweise einen Bergführer, und bei starkem Wind steht sie früher als der Rest der Anlage. Der Betrieb ist saisonal, im Winter wie im Sommer, mit Lücken dazwischen. Prüfen Sie, was fährt, und schauen Sie am selben Morgen auf die Gipfelwebcam: Es hat keinen Sinn, drei Sektionen in die Wolken zu fahren.
Beste Zeit zum Fotografieren
Früh an einem klaren Tag; die letzte Stunde für lange Schatten über den Graten
Tipps
Am selben Morgen Bahnstatus und Gipfelwebcam prüfen — auf der Valluga sitzt oft Wolke. Die oberste Kabine ist klein und hat eigene Bedingungen, auch für Ski; vorher prüfen, bevor Sie mit dem Gipfel rechnen.
Weitere Orte in St. Anton, Lech & der Arlberg
Die Dorfstraße von St. Anton und die Rendl-Terrasse
Eine Fußgängerstraße aus bemalten Häusern und altem Holz auf 1.300 Metern, am einen Ende das drehende Einstiegsrad der Galzigbahn, und jenseits der Rosanna der Rendl-Hang, der die Nachmittagssonne lange hält, wenn das Dorf längst im Schatten liegt.
Lech, der junge Fluss und die Kirche St. Nikolaus
Ein weites Wiesendorf auf beiden Ufern des Lech auf 1.450 Metern, mit dem gotischen Turm von St. Nikolaus über dem Wasser, hölzernen Stegen darüber und dem autofreien Oberlech am Hang darüber.
Der Flexenpass und Zürs
Eine Ende des 19. Jahrhunderts in Galerien in den Fels geschlagene Straße, und darüber Zürs auf 1.716 Metern — im Winter eine Handvoll Hotels in einer kahlen weißen Mulde, im Sommer fast vollständig geschlossen.
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