Foto-Spot in Hallstatt
Der Skywalk Welterbeblick über dem Ort
Eine Stahlplattform, 350 Meter über den Dächern frei aus dem Berg gekragt, neben dem mittelalterlichen Rudolfsturm — der ganze Ort, der See und das Tal in einem Bild, erreichbar mit der Salzbergbahn.
Über Der Skywalk Welterbeblick über dem Ort
Route anzeigenDer Skywalk Welterbeblick ragt neben dem Rudolfsturm aus dem Hang des Salzbergs — einem Turm, der 1284 zum Schutz des Salzbergbaus errichtet wurde und heute ein Restaurant ist. Die Plattform hängt über dem Nichts, rund 350 Meter über dem Ort, und vom Geländer liegt Hallstatt direkt darunter wie ein Grundriss: die Kirche, der Platz, die Schiffsanlegestellen, der dünne Strich der Seestraße, dazu der Hallstätter See nach Norden und die Berge, die sich nach beiden Seiten wegfalten.
Die meisten kommen mit der Salzbergbahn herauf, der Standseilbahn von Lahn am Südende des Ortes; sie braucht drei Minuten und steigt steil genug, um selbst ein Bild zu sein. Zu Fuß geht es in etwa fünfundvierzig bis sechzig Minuten durch den Wald hinauf, und zwar richtig steil. Bahn und Schaubergwerk haben eine Saison mit eigenen Öffnungsterminen und letzten Bergfahrten und schließen für Revisionszeiten — prüfen Sie das, bevor Sie ein Shooting um die Fahrt herum planen.
Das Licht ist hier das Gegenteil der Seestraße: Die Plattform schaut etwa nach Nordosten über den Ort, der Vormittag ist also klar und die Tagesmitte brauchbar, während am späten Nachmittag das Tal schon im Schatten liegt und die fernen Grate noch brennen. Hochsommerdunst weicht die Ferne auf; die klarste Luft haben Herbst und Winter.
Im Winter liegen Bergstation und Terrasse im Schnee und der Blick gewinnt ein weißes Seebecken, allerdings ist der Winterfahrplan der Bahn deutlich kürzer. Es ist exponiert und immer ein paar Grad kälter als unten, dazu Wind — nehmen Sie die Schicht mit, die Sie im Ort nicht bräuchten.
Beste Zeit zum Fotografieren
Vormittag für klares Licht auf dem Ort; Herbst und Winter für die klarste Luft
Tipps
Die Bahn hat Saisontermine und eine letzte Bergfahrt und schließt für Revisionen — vorher prüfen, bevor Sie damit planen. Die Plattform ist exponiert und kälter als der Ort; zu Fuß dauert es etwa eine Stunde.
Weitere Orte in Hallstatt
Der klassische Aussichtspunkt an der Gosaumühlstraße
Das Postkartenmotiv Österreichs — der Ort auf seinem schmalen Uferstreifen gestapelt, der spitze Turm am Wasser und der Dachstein, der das Tal dahinter schließt, von der Seestraße am Nordende aus. Im Morgengrauen leer, um zehn Schulter an Schulter.
Der Marktplatz
Ein kleiner Platz aus pastellfarbenen Bürgerhäusern rund um die Dreifaltigkeitssäule, auf allen Seiten geschlossen und vom Berg beschattet — das eine Hallstatt-Motiv, das im flachen Mittagslicht funktioniert, wenn der See es nicht tut.
Der Schiffsanleger und die Seehütten an der Seestraße
Der hölzerne Anleger, an dem das Schiff vom Bahnhof anlegt, daneben die Seehütten auf Pfählen im Wasser und der Dachstein über dem See — auf Wasserhöhe, tiefes Licht, kein Aufstieg.
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