Foto-Spot in Hallstatt
Der klassische Aussichtspunkt an der Gosaumühlstraße
Das Postkartenmotiv Österreichs — der Ort auf seinem schmalen Uferstreifen gestapelt, der spitze Turm am Wasser und der Dachstein, der das Tal dahinter schließt, von der Seestraße am Nordende aus. Im Morgengrauen leer, um zehn Schulter an Schulter.
Über Der klassische Aussichtspunkt an der Gosaumühlstraße
Route anzeigenDie Gosaumühlstraße ist die Seestraße, die nach Norden aus dem Ort führt, und etwa vierhundert Meter hinter den letzten Häusern öffnet sie den Blick, wegen dem alle kommen: Hallstatt zwischen Wasser und bewaldetem Salzberg eingeklemmt, die pastellfarbenen Häuser den Hang hinauf gestaffelt, der spitze Turm der evangelischen Kirche am Ufer und das Dachsteinmassiv, das das Tal in der Ferne abschließt. Drei, vier Meter Geländer tragen das ganze Bild; zehn Meter zur Seite, und ein Baum nimmt Ihnen den Turm.
Der Ort schaut nach Osten über den See, und der Sarstein am gegenüberliegenden Ufer hält die Sonne bis zum späten Vormittag zurück — die erste Stunde nach Tagesanbruch ist also weich, schattenlos und oft mit Nebel über dem Wasser, ganz ohne direktes Licht, und genau das ist die Version dieses Ortes, die funktioniert. Um neun bekommen die Häuser Sonne, um zehn sind die Reisebusse da, und bis etwa vier steht das Geländer drei Reihen tief voller Handys. Am späten Nachmittag fällt die Sonne hinter den Plassen und die Ortsfront wird flach und blau.
Die Straße ist öffentlich, schmal und streckenweise ohne Gehsteig, mit Bussen und Lieferwagen den ganzen Tag — bleiben Sie hinter dem Geländer und halten Sie das Shooting kompakt, statt sich über die Fahrbahn zu verteilen. Vom Marktplatz sind es fünfzehn Minuten zu Fuß, durchgehend eben.
Der Winter ist die stille Belohnung: Schnee auf den Dächern und am Dachstein, außerhalb der Feiertage deutlich weniger Busse, und der See friert fast nie zu, die Spiegelung bleibt also. Die Straße kann glatt sein. Hallstatt hat eigene Regeln zu Drohnen über dem Ort und dazu, wo Gruppen stehen dürfen, und die haben sich schon mehrfach geändert — prüfen Sie die aktuellen vor dem Termin.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die erste Stunde nach Tagesanbruch, vor den Bussen; Wintermorgen für Schnee und Platz
Tipps
Das Motiv ist nur wenige Meter breit — früh da, und Sie haben es für sich; um zehn stehen Sie an. Es ist eine schmale öffentliche Straße mit Busverkehr: hinter dem Geländer bleiben.
Weitere Orte in Hallstatt
Der Marktplatz
Ein kleiner Platz aus pastellfarbenen Bürgerhäusern rund um die Dreifaltigkeitssäule, auf allen Seiten geschlossen und vom Berg beschattet — das eine Hallstatt-Motiv, das im flachen Mittagslicht funktioniert, wenn der See es nicht tut.
Der Skywalk Welterbeblick über dem Ort
Eine Stahlplattform, 350 Meter über den Dächern frei aus dem Berg gekragt, neben dem mittelalterlichen Rudolfsturm — der ganze Ort, der See und das Tal in einem Bild, erreichbar mit der Salzbergbahn.
Der Schiffsanleger und die Seehütten an der Seestraße
Der hölzerne Anleger, an dem das Schiff vom Bahnhof anlegt, daneben die Seehütten auf Pfählen im Wasser und der Dachstein über dem See — auf Wasserhöhe, tiefes Licht, kein Aufstieg.
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