Foto-Spot in Hallstatt
Der Marktplatz
Ein kleiner Platz aus pastellfarbenen Bürgerhäusern rund um die Dreifaltigkeitssäule, auf allen Seiten geschlossen und vom Berg beschattet — das eine Hallstatt-Motiv, das im flachen Mittagslicht funktioniert, wenn der See es nicht tut.
Über Der Marktplatz
Route anzeigenHallstatts Marktplatz ist nach jedem Maßstab winzig, ein gepflasterter Platz von kaum dreißig Schritt, umstellt von schmalen Häusern in Ocker, Creme, Rosa und Grün, die meisten nach dem Brand von 1750 wieder aufgebaut und alle leicht gegeneinander geneigt. In der Mitte steht die Dreifaltigkeitssäule, und die Blumenkisten an den Fenstern des ersten Stocks tragen die Farbe vom Frühjahr bis in den Oktober.
Weil der Salzberg unmittelbar dahinter aufsteigt, liegt der Platz den größten Teil des Tages im weichen Schatten und bekommt nie den harten Kontrast, der die Seeblicke mittags ruiniert — was ihn genau dann zum vernünftigen Ort macht, wenn der klassische Aussichtspunkt unbrauchbar ist. Statt des Lichts arbeitet hier die Farbe des Putzes.
Er ist zwischen zehn und vier auch der belebteste Quadratmeter des Ortes, mit ausgestellten Kaffeehaustischen und einem stetigen Strom von Besuchern. Der frühe Morgen leert ihn vollständig; die Stunde vor der Dämmerung leert ihn halb und schaltet die Laternen ein. Die Gassen, die davon abgehen — die Stufen zur Kirche hinauf, hinunter ans Wasser — liefern dieselben Häuser ohne die Menge.
Im Winter sind die Kisten leer und der Platz ist still, Schnee auf dem Pflaster und die erleuchteten Fenster übernehmen, was im Sommer die Blumen tun. Der Platz ist öffentlich und braucht nichts, die Gastgärten sind es nicht: Fragen Sie, bevor Sie einen als Kulisse nutzen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Früher Morgen oder die Stunde vor der Dämmerung; bei Bewölkung jederzeit, wenn die Seeblicke flach werden
Tipps
Der Platz ist der Rückfall für hartes Mittagslicht — der Berg hält ihn den ganzen Tag im Schatten. Die Tische gehören den Lokalen, also fragen Sie, bevor Sie darum herum arbeiten.
Weitere Orte in Hallstatt
Der klassische Aussichtspunkt an der Gosaumühlstraße
Das Postkartenmotiv Österreichs — der Ort auf seinem schmalen Uferstreifen gestapelt, der spitze Turm am Wasser und der Dachstein, der das Tal dahinter schließt, von der Seestraße am Nordende aus. Im Morgengrauen leer, um zehn Schulter an Schulter.
Der Skywalk Welterbeblick über dem Ort
Eine Stahlplattform, 350 Meter über den Dächern frei aus dem Berg gekragt, neben dem mittelalterlichen Rudolfsturm — der ganze Ort, der See und das Tal in einem Bild, erreichbar mit der Salzbergbahn.
Der Schiffsanleger und die Seehütten an der Seestraße
Der hölzerne Anleger, an dem das Schiff vom Bahnhof anlegt, daneben die Seehütten auf Pfählen im Wasser und der Dachstein über dem See — auf Wasserhöhe, tiefes Licht, kein Aufstieg.
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