Foto-Spot in Bad Gastein
Die Hängebrücke am Stubnerkogel
Eine 140 Meter lange Hängebrücke zwischen zwei Graten auf 2.246 Metern, mit der Gondel mitten aus dem Ort erreichbar, und die Hohen Tauern samt dem Eis der Goldberggruppe am südlichen Horizont.
Über Die Hängebrücke am Stubnerkogel
Route anzeigenDer Stubnerkogel ist der Berg direkt über Bad Gastein, ein 2.246 Meter hoher Gipfel der Goldberggruppe, und die Gondel dorthin beginnt wenige Minuten vom Wasserfall entfernt — einer der wenigen Orte der Alpen, an denen man ohne Autofahrt vom Kurort auf einen Hochgrat kommt. Die Fahrt dauert rund zehn Minuten.
Die Hängebrücke ist der Grund, aus dem die meisten kommen. Sie ist etwa 140 Meter lang, zwischen den Gipfelgrat und den Nachbarrücken gespannt, unter der Mitte fällt der Boden weg, und sie bewegt sich unter den Füßen — das sollte man wissen, bevor man ein Bild darauf plant. Weil sie schmal und symmetrisch ist, komponiert sie fast von selbst: zwei Menschen darauf, die zusammenlaufenden Seile, und dahinter nichts als Himmel und Fels. Am Gipfel gibt es außerdem eine Aussichtsplattform, die nach Süden auskragt.
Dieser Blick nach Süden ist die andere Hälfte des Ortes. Jenseits des Gasteinertals stehen die Hohen Tauern in einer Reihe, dahinter die Gletscher der Goldberggruppe und der Ankogel, am klarsten an einem kalten, klaren Morgen. Im Winter ist der ganze Grat Schnee und der Brückenbelag geräumt; im Sommer sind es trockener Fels, Alpengras und Murmeltiere.
Die Gondel fährt in der Wintersaison und wieder im Sommer, mit geschlossenen Wochen dazwischen, und Brücke wie Plattform sperren bei starkem Wind oder Gewitter ohne Vorwarnung. Prüfen Sie am selben Morgen Bahnstatus und Bergwetter, und nehmen Sie eine winddichte Schicht mit — hier oben ist es normalerweise deutlich kälter und windiger als in der Schlucht.
Beste Zeit zum Fotografieren
Früh an einem klaren Morgen für die Hohen Tauern; die letzte Stunde für warmes Licht auf dem Grat
Tipps
Die Brücke sperrt bei starkem Wind oder Gewitter, und die Gondel pausiert zwischen den Saisonen — beides am selben Morgen prüfen. Sie schwingt; wer nicht schwindelfrei ist, bekommt besser die Plattform.
Weitere Orte in Bad Gastein
Der Gasteiner Wasserfall und die Wasserfallbrücke
Die Gasteiner Ache stürzt in drei Stufen rund 340 Meter mitten durch den Ort, und eine steinerne Brücke von 1840 überquert sie an der zweiten — der einzige Wasserfall Österreichs, an dem auf beiden Seiten Hotels stehen.
Die Belle-Époque-Fassaden über der Schlucht
Straubinger, Badeschloss und Grand Hotel de l'Europe gestapelt auf den Felsbändern beiderseits des Falls — ein ganzer kaiserlicher Kurort, senkrecht gebaut, und die Hälfte davon erst seit Kurzem wieder wach.
Die Kaiser-Wilhelm-Promenade über der Ache
Ein ebener Kurweg des 19. Jahrhunderts am Osthang, mit Blick hinunter auf die gestapelten Dächer und die Schlucht der Gasteiner Ache, und dem Denkmal von 1889 für den Kaiser, der zwanzigmal kam.
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