Bad Gastein, Österreich

Foto-Spot in Bad Gastein

Der Gasteiner Wasserfall und die Wasserfallbrücke

Die Gasteiner Ache stürzt in drei Stufen rund 340 Meter mitten durch den Ort, und eine steinerne Brücke von 1840 überquert sie an der zweiten — der einzige Wasserfall Österreichs, an dem auf beiden Seiten Hotels stehen.

Über Der Gasteiner Wasserfall und die Wasserfallbrücke

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Nirgendwo sonst in Österreich fällt ein Fluss dieser Größe mitten durch ein Ortszentrum. Die Gasteiner Ache kommt aus dem Naßfeld und dem Anlauftal, schneidet sich am oberen Ende von Bad Gastein in den Fels und stürzt in drei Stufen rund 340 Meter tief, bevor sie talauswärts weiterzieht. Der Ort wurde um dieses Getöse herum gebaut: Hotels, das Kongresshaus und die alten Badehäuser stehen auf den Felsbändern zu beiden Seiten der Schlucht.

Die Wasserfallbrücke, die steinerne Brücke von 1840, 1927 verbreitert, quert an der mittleren Stufe und ist das Motiv, das jeder mitnimmt — das Wasser, das unter einem bricht, das Badeschloss auf der einen Seite und die bewaldete Schlucht darunter. Zwei Wege, der Wasserfallweg, folgen dem Wasser an allen drei Stufen vorbei nach unten, mit mehreren Geländerkanzeln unterwegs, und jede gibt eine andere Mischung aus Gischt, Fels und Dächern.

Licht ist in einer so engen Schlucht eine Frage der Stunden, nicht der goldenen Stunde: Die Sonne erreicht das Wasser nur um die Mittagszeit, und die besten Bilder entstehen meist bei heller Bewölkung oder in der Stunde, bevor die Sonne geht, wenn die Gegenwand noch beleuchtet ist und der Fall selbst im Schatten liegt.

Eine ehrliche Einschränkung: Seit 1980 im Ortsteil Böckstein ein kleines Kraftwerk gebaut wurde, führt der Fall weniger Wasser. Am eindrucksvollsten ist er also mit der Schneeschmelze im Mai und Juni und nach starkem Regen. Im Winter vereist die ganze Schlucht in Vorhängen, und die Kanzeln können rutschig oder gesperrt sein — prüfen Sie den Zustand des Weges, bevor Sie ein Shooting darauf planen.

Beste Zeit zum Fotografieren

Um die Mittagszeit für Licht auf dem Wasser; helle Bewölkung ist besser als harte Sonne

Tipps

Am stärksten ist der Fall bei Schneeschmelze im Mai und Juni und nach Regen — eine Kraftwerksentnahme flussaufwärts nimmt Wasser weg. Im Winter vereisen die Kanzeln und Abschnitte des Wasserfallwegs können gesperrt sein; vor dem Abstieg prüfen.

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