Foto-Spot in Wörthersee
Die Halbinsel von Pörtschach
Eine bewaldete Landzunge vom Nordufer, mit ebenem Rundweg, Rosenbeeten und offenem Seeblick in beide Richtungen.
Über Die Halbinsel von Pörtschach
Route anzeigenPörtschach liegt auf halber Länge des Nordufers, und der Grund herzukommen ist die kleine Halbinsel, die es in den See schiebt. Ein flacher Kiesweg führt in etwa zwanzig Minuten ganz herum, bepflanzt mit Rosen und alten Bäumen, mit Rasen, Bänken und Wasser auf beiden Seiten — und weil die Landzunge nach Süden in den See zieht, kann man vom selben Rundweg nach Osten oder nach Westen schauen.
Das ist der praktische Vorteil gegenüber dem übrigen Ufer, wo Privatgärten und Hotelgründe das Wasser weitgehend abschließen. Hier stellt man ein Motiv vor den offenen See mit den Bergen dahinter, dreht sich um und bekommt zehn Schritte weiter die Gegenrichtung. Die alten Badestege und der Schiffsanleger liegen an der Ostseite.
Mit Wasser auf beiden Flanken funktioniert die Halbinsel morgens wie abends: Der Sonnenaufgang beleuchtet die Ostseite und den See dahinter, der Sonnenuntergang arbeitet vom Westweg mit Veldens Seeende in der Ferne. Dazwischen geben die Bäume den ganzen Tag brauchbaren Schatten, was an diesem Ufer selten ist.
Die Rosen stehen im Juni und noch einmal im September am besten. Juli und August füllen Promenade und Strandbad; ab Oktober ist der Weg still und das Wasser am klarsten und tiefsten in der Farbe. Der Rundweg ist durchgehend eben und befestigt und damit die einfache Option an einem See, an dem die meisten guten Plätze Stufen oder ein Boot verlangen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Sonnenaufgang an der Ostseite, Sonnenuntergang vom Westweg; unter den Bäumen den ganzen Tag offener Schatten
Tipps
Der Rundweg gibt euch Ost und West in denselben zwanzig Minuten — plant beide Lichtenden an einem Ort. Die Rosen stehen im Juni und noch einmal im September am besten.
Weitere Orte in Wörthersee
Maria Wörth auf seiner Halbinsel
Zwei Kirchen auf einer kleinen bewaldeten Landzunge im See, türkises Wasser auf drei Seiten und eine Friedhofsterrasse mit Blick quer hinüber.
Die Veldener Promenade und Schloss Velden
Ein weißes Renaissanceschloss am Westende des Sees, davor eine Promenade aus Platanen, Stegen und Bootshäusern mit Blick über sechzehn Kilometer Wasser.
Der Pyramidenkogel-Turm
Eine hundert Meter hohe Spirale aus Lärchenholz über dem Südufer, deren offene Plattformen den ganzen See, Klagenfurt und die Karawanken auf einen Blick fassen.
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