Foto-Spot in Wörthersee
Maria Wörth auf seiner Halbinsel
Zwei Kirchen auf einer kleinen bewaldeten Landzunge im See, türkises Wasser auf drei Seiten und eine Friedhofsterrasse mit Blick quer hinüber.
Über Maria Wörth auf seiner Halbinsel
Route anzeigenMaria Wörth ist das Bild, mit dem der Wörthersee verkauft wird, und ausnahmsweise ist das Bild ehrlich. Eine flache bewaldete Landzunge schiebt sich vom Südufer hinaus, und darauf stehen zwei Kirchen: die gotische Wallfahrtskirche mit Schindelturm an der Spitze und die kleinere Rosenkranzkirche darunter, dazwischen eine Handvoll Häuser und Bootshäuser, das Wasser auf drei Seiten.
Der Rahmen, den alle wollen, entsteht nicht auf der Landzunge, sondern davon weg — von der Straße am Südufer, vom Schiff oder von der Anhöhe westlich des Ortes, wo die ganze Halbinsel im Türkis sitzt. Auf der Landzunge selbst ist die Friedhofsterrasse neben der oberen Kirche der Arbeitsplatz: eine niedrige Mauer, Zypressen und ein Blick geradewegs nach Norden über den See.
Die Landzunge verläuft ungefähr ost-westlich, die Kirchen nehmen Licht aus Südwesten — die letzten zwei Tagesstunden sind daher die stärksten, der Turm wird warm und das Wasser dahinter dunkel. Der frühe Morgen bringt Nebel auf dem See und keinen Verkehr auf der schmalen Uferstraße.
Der Sommer ist die Saison, und ab Juli ist der Ort wirklich voll: die Straße ist eng, Parkplätze sind knapp und der Schiffsanleger läuft den ganzen Tag. September und Oktober sind ruhiger, das Wasser wärmer als erwartet und das Türkis am tiefsten. Die Kirchen sind außerhalb der Gottesdienste frei zugänglich.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die letzten zwei Tagesstunden für Turm und Wasser; früher Morgen für Nebel und eine leere Uferstraße
Tipps
Die besten Bilder entstehen weg von der Landzunge, nicht darauf — die Uferstraße westlich des Ortes und das Schiff geben euch die ganze Halbinsel. Parken ist im Sommer eng; früh kommen oder mit dem Schiff.
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