Foto-Spot in Neusiedler See
Der Leuchtturm von Podersdorf
Ein kleiner rot-weißer Turm auf einer Mole, im einzigen Ort am See ohne Schilfgürtel — offenes Wasser in alle Richtungen.
Über Der Leuchtturm von Podersdorf
Route anzeigenPodersdorf am See liegt am Ostufer und ist der einzige Ort am Neusiedler See, dem der offene See direkt vor den Füßen liegt: Überall sonst steht ein kilometerbreiter Schilfgürtel zwischen Land und Wasser. Der Strand läuft geradewegs in den See, und von ihm zieht eine Mole hinaus, an deren Ende ein kleiner rot-weißer Leuchtturm steht.
Dieser Leuchtturm ist das meistfotografierte Ding am See, und das zu Recht. Auf dreißig Kilometern steht sonst nichts senkrecht, er liest sich also aus jedem Winkel sauber gegen das Wasser, und der Gang über die Mole bringt Turm, Steg und einen ununterbrochenen Horizont in ein Bild.
Das ist eine Ostuferlage: Der Sonnenaufgang kommt hinter euch über dem Seewinkel herauf, der Sonnenuntergang geht drüben über dem Wasser unter. Beides funktioniert, das Zweite ist die Postkarte. Der Nachmittagswind, der hier Segeln und Surfen möglich macht, schläft abends meist ein, und dann wird das Wasser spiegelglatt.
Der Sommer ist voll — das ist der meistbesuchte Ort des Burgenlands, und der Strand ist von Juni bis August dicht, mit gebührenpflichtigem Parken und Eintritt ins Strandbad. September und Oktober sind warm und viel ruhiger. In einem harten Winter friert der See zu, und man geht und läuft Schlittschuh am Leuchtturm vorbei; vorher die aktuellen Eishinweise prüfen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Sonnenuntergang über dem Wasser oder die halbe Stunde danach; Sonnenaufgang für einen leeren Steg
Tipps
Geht bis ans äußerste Ende der Mole und fotografiert zurück — Turm plus Molenlinie schlägt den Turm allein. Kommt im Sommer im ersten Licht oder nach sieben; dazwischen ist der Strand voll.
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