Foto-Spot in Neusiedler See
Die Mörbischer Seebühne
Ein Damm durch einen Kilometer Schilf zu einer Bühne, die im offenen Wasser steht, mit Ungarn am gegenüberliegenden Ufer.
Über Die Mörbischer Seebühne
Route anzeigenMörbisch am See ist das letzte Dorf am Westufer vor der ungarischen Grenze, und sein Schilfgürtel ist so breit, dass der See nur über einen 1950 aufgeschütteten Damm erreichbar ist. Am Ende dieses Damms liegen das Seebad, der Hafen, der Anleger der Fähre nach Illmitz — und die Seebühne, eine Bühne hinaus ins offene Wasser gebaut.
Die Bühne ist die Heimat der Mörbischer Operettenfestspiele, die im Juli und August spielen; den Rest des Jahres steht sie leer über dem See und lässt sich vom Ufer und von den Stegen ringsum fotografieren. Sie ist ein großer, harter Baukörper vor einem völlig flachen Horizont, also ein Silhouettenmotiv an beiden Enden des Tages.
Der Damm ist eine ebenso gute Location wie die Bühne. Er ist eine gerade Linie zwischen zwei bis drei Meter hohen Schilfwänden, Wasser auf beiden Seiten, und ein Paar, das darauf geht, hat sonst nichts im Bild. Im Spätsommer werden die Schilfrispen silbrig und nehmen Gegenlicht wunderbar an.
Am Ortsende liegen die weiß gekalkten Gassen, für die Mörbisch bekannt ist, im Herbst mit Mais an den Hausfronten zum Trocknen. Der Zugang rund um die Bühne ist an Vorstellungstagen im Juli und August geregelt, und in der Saison ist das Parken gebührenpflichtig — den Spielplan vor der Terminwahl prüfen, und den Wind, denn der Damm ist völlig offen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die letzte Stunde des Tages, wenn die Bühne zur Silhouette wird und das Wasser flach liegt; der Damm im Spätsommer im Gegenlicht
Tipps
Fotografiert den Damm ebenso wie die Bühne — die Schilfwände sind der eigenständigere Rahmen. Im Juli und August sperren Vorstellungstage das Areal ab, also vorher den Spielplan prüfen.
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