Foto-Spot in Linz
Die Pöstlingbergbasilika und ihre Bergbahn
Eine zweitürmige Wallfahrtskirche auf einem 539 Meter hohen Berg über der Stadt, erreichbar mit einer der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Über Die Pöstlingbergbasilika und ihre Bergbahn
Route anzeigenDer Pöstlingberg steht mit 539 Metern direkt nördlich der Donau, und seine Wallfahrtsbasilika — zwei weiße Türme und eine Kuppel, 1748 vollendet — ist aus fast ganz Linz zu sehen. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt, wie es anderswo eine Kathedrale ist, und die Auffahrt ist die halbe Sache: Die Pöstlingbergbahn fährt seit 1898 vom Hauptplatz hinauf, mit Steigungen bis zehn Prozent und ohne Zahnstange, was sie zu einer der steilsten Adhäsionsbahnen überhaupt macht.
Oben sitzt die Kirche auf einer kleinen Terrasse mit niedriger Mauer, dahinter fällt der Boden über das ganze Donaubecken ab — die Stadt, der Fluss, der Industrieosten und an klaren Vormittagen die Alpen am Südhorizont. Der Innenraum ist barock, außerhalb der Gottesdienste offen und klein genug, dass er schnell voll ist.
Die Terrasse zeigt nach Süden über die Stadt, das Licht steht also den größten Teil des Tages im Rücken, und die Aussicht ist am Vormittag am klarsten, bevor sich Dunst aufbaut. Die Fassade der Basilika selbst bekommt ab dem späten Vormittag Sonne.
Herbst und Winter sind der eigentliche Grund: kalte, stille Morgen füllen das Donautal mit Nebel und lassen die Basilika über einem weißen Boden in der Sonne stehen, aus dem nur die höchsten Häuser ragen. Ab Ende November gibt es einen kleinen Christkindlmarkt am Berg. Die Bahn fährt tagsüber im Takt; aktuellen Fahrplan und letzte Talfahrt prüfen.
Beste Zeit zum Fotografieren
Vormittag für den klarsten Blick über die Stadt; Nebeltage im Herbst und Winter, wenn die Basilika über der Wolke steht
Tipps
Fahrt mit der Bahn hinauf statt mit dem Auto — die Fahrt gehört zum Bild, und die Straßenparkplätze liegen deutlich unter der Kuppe. Prüft die letzte Talfahrt; zu Fuß dauert es rund eine Stunde.
Weitere Orte in Linz
Die Flussfront am Ars Electronica Center
Ein Glasbau am Nordufer der Donau, dessen ganze Fassade eine LED-Haut ist und ab der Dämmerung über dem Wasser die Farbe wechselt.
Der Hauptplatz und die Dreifaltigkeitssäule
Dreizehntausend Quadratmeter offener Stein, gefasst von pastellfarbenen Barockfassaden, in der Mitte eine weiße Marmorsäule und Straßenbahnen quer darüber.
Die Donaulände
Ein breites grünes Donauufer unterhalb der Altstadt — Wiesen, Platanen und ein Skulpturenpark am Wasser, davor Flussschiffe und darüber der Pöstlingberg.
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