Foto-Spot in Linz
Die Donaulände
Ein breites grünes Donauufer unterhalb der Altstadt — Wiesen, Platanen und ein Skulpturenpark am Wasser, davor Flussschiffe und darüber der Pöstlingberg.
Über Die Donaulände
Route anzeigenDie Donaulände ist der Uferabschnitt zwischen Nibelungenbrücke und dem östlichen Rand des Zentrums, und sie ist das Freiluftzimmer der Stadt: ein breiter grüner Streifen aus Wiesen, Kieswegen, Platanen und Freiluftskulptur, der fast einen Kilometer am Wasser entlangzieht, mit dem Lentos darauf und der Altstadt gleich dahinter.
Anders als bei den meisten städtischen Flussfronten ist das Wasser unmittelbar da — keine Mauer, keine Straße dazwischen, nur Wiese bis zum Kai, an dem die Donau-Kreuzfahrtschiffe festmachen. Das gibt einen Vordergrund aus offener Wiese, einen Fluss mit echtem Verkehr und gegenüber das Nordufer, das zum Pöstlingberg mit der Basilika ansteigt.
Das Ufer zeigt nach Norden, das Licht steht also den größten Teil des Tages weich auf den Motiven und das Gegenufer im Licht statt im Gegenlicht — eine einfachere Flussfront, als es klingt. Der frühe Abend gibt die beste Kombination: warmes Licht am Pöstlingberg, der Fluss noch hell, die Häuser noch unbeleuchtet.
Von Mai bis September gehören die Wiesen der ganzen Stadt, und den Sommer über gibt es hier Festivals. Im Winter leert sich alles, und der Talnebel lässt Gegenufer und Berg vollständig verschwinden — ein kahles, stilles, ganz anderes Bild. Zehn Gehminuten vom Hauptplatz, sodass sich beides in einer Session verbinden lässt.
Beste Zeit zum Fotografieren
Früher Abend, warmes Licht am Pöstlingberg und der Fluss noch hell; nach Norden gerichtet den Großteil des Tages weiches Licht
Tipps
Arbeitet den Wiesenrand unten am Kai für einen sauberen Wasservordergrund — die höher gelegenen Wege bringen Geländer und Radfahrer ins Bild. Zehn Gehminuten vom Hauptplatz, also beides koppeln.
Weitere Orte in Linz
Die Pöstlingbergbasilika und ihre Bergbahn
Eine zweitürmige Wallfahrtskirche auf einem 539 Meter hohen Berg über der Stadt, erreichbar mit einer der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt.
Die Flussfront am Ars Electronica Center
Ein Glasbau am Nordufer der Donau, dessen ganze Fassade eine LED-Haut ist und ab der Dämmerung über dem Wasser die Farbe wechselt.
Der Hauptplatz und die Dreifaltigkeitssäule
Dreizehntausend Quadratmeter offener Stein, gefasst von pastellfarbenen Barockfassaden, in der Mitte eine weiße Marmorsäule und Straßenbahnen quer darüber.
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