Foto-Spot in Innsbruck
Die bunten Häuser am Inn in Mariahilf
Eine Reihe rosa, gelber, grüner und blauer Häuser, die direkt aus dem Fluss steigen, die Nordkette dahinter — vom gegenüberliegenden Ufer aufgenommen, und das eine Innsbrucker Motiv, das kein Ticket, keinen Aufstieg und kein Timing braucht.
Über Die bunten Häuser am Inn in Mariahilf
Route anzeigenDie Häuser entlang Mariahilfstraße und Innstraße stehen am Nordufer des Inn, mit dem Rücken zum Berg und der Front im Wasser, eine Zeile hoher schmaler Fassaden in Rosa, Ocker, Mint, Creme und Blassblau. Vom gegenüberliegenden Ufer stapeln sie sich zu einem einzigen Farbband, davor der milchgrüne Fluss und unmittelbar dahinter der graue Fels der Nordkette — eine ganze Stadt in einem Bild, und das Motiv, mit dem sich Innsbruck verkauft.
Fotografiert wird von der Südseite. Die Uferpromenade am Marktplatz und das Herzog-Siegmund-Ufer geben den klassischen frontalen Blick, die Innbrücke und der Steg flussaufwärts die schrägen, bei denen der Fluss ins Bild führt. Alles öffentlicher Uferweg, eben, und zu jeder Tages- und Nachtstunde offen.
Die Häuser schauen ungefähr nach Süden, bekommen also den größten Teil des Tages Licht, und das beste sind die letzten zwei Stunden, wenn die Sonne die Zeile streift und die Farben herausholt und die Nordkette darüber für ein paar Minuten rosa wird, nachdem das Tal schon im Schatten liegt. Bewölkung macht den Berg flach, aber die Farben tragen das Bild trotzdem.
Der Inn selbst ändert sich mit der Jahreszeit, und das macht einen Unterschied: Gletscherschmelze lässt ihn von Juni bis August hoch, schnell und undurchsichtig milchgrün laufen, während er im Winter fällt und zu einem tiefen Graugrün aufklart, das die Zeile viel besser spiegelt. Schnee auf der Nordkette hinter den bunten Fronten ist die Version, auf die die meisten hoffen, und die gibt es etwa von November bis in den April.
Beste Zeit zum Fotografieren
Die letzten zwei Lichtstunden; im Winter für einen niedrigen, klaren Fluss und Schnee am Berg
Tipps
Vom Südufer fotografieren — die Zeile liest sich nur von der anderen Wasserseite als Farbband. Das Schmelzwasser macht den Inn im Sommer undurchsichtig; die Spiegelung bekommen Sie im Winter.
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