Foto-Spot in Bregenz & der Bodensee
Das Schilf im Rheindelta
Wo der Rhein in den Bodensee mündet — ein Naturschutzgebiet aus Schilfgürteln, Sandbänken und offenem Wasser, dahinter die Schweizer Berge.
Über Das Schilf im Rheindelta
Route anzeigenZehn Kilometer westlich von Bregenz erreicht der Rhein den See und legt alles ab, was er aus den Alpen mitgebracht hat. Das Ergebnis ist das Rheindelta: eine flache, geschützte Landschaft aus Schilfgürteln, Kiesbänken, Feuchtwiesen und flachem offenem Wasser, das größte Schutzgebiet am Bodensee und einer der wichtigsten Vogelplätze der Region.
Fotografisch ist es das Gegenteil der Stadt — keine Architektur, kein Andrang und keine Vertikale außer dem Schilf selbst und den Schweizer und österreichischen Bergen weit über dem Wasser. Wege und Dämme führen von Hard und Fußach ins Gebiet, eben und leicht, mit langen Sichtachsen und einem Horizont, der viel größer wirkt als die tatsächlichen Entfernungen.
Das ist ein Ort für die Tagesränder. Das Delta liegt ungefähr nach Norden und Westen, das Licht streift also bei Sonnenaufgang und in der letzten Stunde flach über das Schilf, wenn Wasser und Rispen warm werden. Mittag ist hier leeres Licht auf flachem Motiv.
Das Schilf ist ab Juni grün, ab Oktober golden und blass und steht den Winter über gebleicht und gebrochen — dann wirkt das Delta am strengsten. Es ist ein Schutzgebiet: Teile sind gesperrt, besonders in der Brutzeit, und markierte Wege sind markierte Wege. Prüft die aktuellen Zutrittsregeln, bevor ihr hier plant.
Beste Zeit zum Fotografieren
Sonnenaufgang und die letzte Tagesstunde, wenn das Licht flach über das Schilf streift; ab Oktober für Gold und Blass
Tipps
Bleibt auf den markierten Wegen und Dämmen — große Teile des Deltas sind gesperrtes Schutzgebiet, besonders in der Brutzeit, und die Regeln ändern sich. Stiefel lohnen sich: der Boden ist auch dort nass, wo er trocken aussieht.
Weitere Orte in Bregenz & der Bodensee
Die Seebühne und die Seepromenade
Die größte Seebühne der Welt, im flachen Wasser des Bodensees stehend, gesehen von einer frei zugänglichen Uferpromenade aus Platanen und Stegen.
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Sechs Minuten mit der Bahn vom Hafen auf 1.020 Meter und eine Terrasse, die die ganze Bregenzer Bucht, die Länge des Bodensees und drei Länder fasst.
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Der ummauerte mittelalterliche Kern über der Stadt — zwei stille Pflastergassen, bemalte Häuser und ein gedrungener Turm unter der ältesten Zwiebelhaube Mitteleuropas.
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