Foto-Spot in Wien
Das Kopfsteinpflaster am Spittelberg
Drei enge Biedermeiergassen aus Kopfsteinpflaster, Pastellfassaden und Hofcafés hinter dem MuseumsQuartier — weiches Licht den ganzen Tag, leer an Werktagsmorgen, und ab Mitte November ein Weihnachtsmarkt.
Über Das Kopfsteinpflaster am Spittelberg
Route anzeigenDer Spittelberg ist ein Winkel des siebten Bezirks, den das neunzehnte Jahrhundert zu überbauen vergaß: Spittelberggasse, Gutenberggasse und Schrankgasse, drei Pflastergassen mit zweigeschossigen Biedermeierhäusern in Ocker, Rosa und Blassgrün, mit Eisenlaternen, Hofdurchgängen und Cafés, die ihre Tische auf die Steine stellen. Zwei Minuten hinter dem MuseumsQuartier und eine Welt entfernt von der Förmlichkeit des Rings — das Bild, das Wien sagt, ohne ein Schloss zu zeigen.
Die Gassen sind so eng, dass direkte Sonne den Boden selten erreicht; das Licht ist deshalb von morgens bis abends weich, und die Farben der Fassaden machen die Arbeit. Werktagsmorgen vor elf sind leer; ab dem späten Nachmittag füllen sich die Cafés und der Hof des Amerlingbeisls, was ein Bild für sich ist, und an Sommerwochenenden gibt es einen Kunsthandwerksmarkt entlang der Gasse.
Von Mitte November bis Weihnachten spannt der Spittelbergmarkt Lichter über die Gassen und säumt sie mit Ständen — der fotogenste der kleineren Wiener Märkte, und die vollste Stunde ist nach Einbruch der Dunkelheit. Für ein Shooting passt die Dämmerung, wenn die Lichter an sind und die Menge noch nicht da ist.
Alles hier ist öffentliche Straße und braucht keine Genehmigung; die Höfe sind privat und die Cafés Betriebe — fragen Sie, bevor Sie sich in einem davon aufbauen. Kombinieren Sie den Spittelberg mit den Höfen des MuseumsQuartiers nebenan oder den Rosenbeeten des Volksgartens zehn Minuten weiter für eine Session von der Gasse in den Park.
Beste Zeit zum Fotografieren
Werktagsmorgen vor elf für leere Gassen; die Dämmerung ab Mitte November, wenn die Marktlichter angehen
Tipps
Die Gassen sind öffentlich, Höfe und Caféterrassen nicht — fragen Sie, bevor Sie sich aufbauen. In der Marktsaison zur Dämmerung kommen: Die Lichter sind an, und die Abendmenge ist noch nicht da.
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