Seefeld & the Leutasch, Österreich

Foto-Spot in Seefeld & die Leutasch

Das Leutaschtal und die Geisterklamm

Ein langes grünes Bauerntal westlich des Plateaus, das in einer Klamm endet, die man auf in den Fels gebohrten Stahlstegen über türkisem Wasser begeht.

Über Das Leutaschtal und die Geisterklamm

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Die Leutasch zieht vom Seefelder Plateau nach Westen zur deutschen Grenze: fünfzehn Kilometer Mähwiese, verstreute Höfe, Holzkapellen und die Leutascher Ache klar in der Mitte, im Süden geschlossen von der Wettersteinwand. Es ist die stille Hälfte des Ziels — kein Ortszentrum, kaum Andrang und lange offene Vordergründe, wie sie in Tirol selten sind.

Am hinteren Ende, wo das Tal auf Mittenwald trifft, hat der Fluss die Leutascher Geisterklamm eingeschnitten. Die Schlucht wird auf Stahlstegen und Treppen begangen, die weit über dem Wasser im Fels verankert sind, mit einer Hängebrücke über der tiefsten Stelle — ein Ort harter Schatten, Gischt und türkiser Gumpen statt weiter Blicke.

Das Licht in der Klamm ist ein schmales Fenster: Die Sonne erreicht das Wasser nur um die Mittagszeit, sonst herrscht ein kühles, gleichmäßiges Blaugrün, das gut aussieht, aber eine ruhige Hand verlangt. Das Tal selbst funktioniert an beiden Tagesenden, am besten in der letzten Stunde, wenn das Wetterstein warm wird.

Der Sommer ist Wiese, Vieh und volles Wasser. Im Winter ist das Tal eines der größeren Langlaufgebiete Europas, die Loipen ziehen an den Höfen vorbei und die Hohe Munde steht weiß am Ostende; die Klammstege sind in der Saison gesperrt, ebenso nach starkem Regen. Vorher prüfen.

Beste Zeit zum Fotografieren

Mittag für Licht unten in der Klamm; die letzte Tagesstunde für das offene Tal

Tipps

Die Stege sind schmal, nass und teilweise Einbahn — früh gehen, damit euch keine Gruppe entgegenkommt. Nehmt ein Tuch für die Linse mit: die Gischt trägt viel weiter, als sie aussieht.

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