Gosau & the Gosausee, Österreich

Foto-Spot in Gosau & der Gosausee

Der Gosaukamm

Eine Wand aus Kalkzähnen, die zehn Kilometer lang die Westseite des Tals begleitet, am Ende die Bischofsmütze — die härteste Kante in einer weichen Landschaft.

Über Der Gosaukamm

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Der Gosaukamm schließt das Gosautal nach Westen: eine gezackte Linie heller Kalktürme, die senkrecht in den Wald abbricht und vom Vorderen Gosausee nach Süden zu den beiden Gipfeln der Bischofsmütze zieht. Er ist der Grund, warum Bilder aus diesem Tal mit dem übrigen Salzkammergut nichts gemein haben — alles andere hier ist rund und grün, und das hier ist senkrecht und kahl.

Vom Seeufer füllt der Kamm die rechte Bildhälfte und gibt einem Motiv echtes Gewicht im Rücken. Von der Zwieselalm auf der anderen Talseite seht ihr die ganze Linie im Profil — die Fassung, für die sich der Weg lohnt.

Der Fels schaut nach Osten, nimmt also am Vormittag direkte Sonne und wird in der letzten halben Stunde des Tages hell goldfarben, wenn das Tal darunter schon im Schatten liegt. Bei Wolken kommen und gehen die Türme, was besser sein kann als klares Wetter: Ein Gipfel, der aus ziehender Wolke auftaucht, ist ein stärkeres Bild als einer, der immer da war.

Auf den Bändern liegt bis in den Juni Schnee, ab November wieder, und die Winterfassung — schwarzer Fels, weiße Bänder, tiefe Sonne — ist die grafischste. Die Wege unter dem Kamm sind alpines Gelände und brauchen festes Schuhwerk; die Blicke vom Talboden und von der Bahn nicht.

Beste Zeit zum Fotografieren

Die letzte halbe Stunde Licht auf dem Fels, oder ein Vormittag mit ziehenden Wolken an den Türmen

Tipps

Man muss nicht hinaufsteigen, um den Kamm zu nutzen: Seeufer und Zwieselalm haben ihn beide im Bild. Alles auf den Wegen unter den Türmen ist alpines Gelände — erst festes Schuhwerk und ein Wettercheck.

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